Gudensberg(pm). Über 300 Menschen kamen zur öffentlichen Dialogveranstaltung des SPD-Unterbezirks Schwalm-Eder ins Bürgerhaus in Gudensberg. Vizekanzler, Bundesfinanzminister und SPD-Parteivorsitzender Lars Klingbeil diskutierte gemeinsam mit Dr. Philipp Rottwilm, Bundestagsabgeordneter, dem Landtagsabgeordneten Günter Rudolph und den zahlreichen Gästen über aktuelle politische Herausforderungen. Philipp Rottwilm, der als Spitzenkandidat der SPD Schwalm-Eder zur Kommunalwahl am 15. März 2026 antritt, betonte: „Die Kommunalwahl ist entscheidend für die Zukunft unserer Region. Wir müssen jetzt die Weichen stellen, um unsere Städte und Gemeinden nachhaltig zu stärken und zukunftsfähig aufzustellen.“ Dabei verwies er auch auf die Erfolge der vergangenen Jahre: „Wir haben in den letzten fünf Jahren gezielt und massiv in Schulen, Straßen und die digitale Infrastruktur investiert und gleichzeitig unterstützt der Schwalm-Eder-Kreis mit der niedrigsten Kreisumlage in ganz Hessen seine Kommunen finanziell in besonderem Maße.
Günter Rudolph, auf Listenplatz 2, ergänzte: „In der Kommunalpolitik wird entschieden, wie wir in den nächsten Jahren leben – hier zählt jede Stimme! Eine solide Finanzierung unserer Kommunen ist dafür die Grundlage. In den vergangenen Jahren haben wir den Öffentlichen Personennahverkehr mit dem 1-Stundentakt spürbar gestärkt, und dafür werden wir weiter kämpfen. Gleichzeitig brauchen wir mehr barrierefreie und altersgerechte Wohnungen, damit Menschen jeden Alters gut und selbstbestimmt in unserer Region leben können.“ Im Gespräch ging es vor allem um wirtschaftliche Sicherheit, gute Arbeitsplätze im ländlichen Raum und die Rolle Europas in unsicheren Zeiten. Lars Klingbeil erklärte: „Die Sicherung von Arbeitsplätzen ist der Schlüssel für den ländlichen Raum. Dafür braucht es gezielte Investitionen und verlässliche politische Rahmenbedingungen.“ Auch Themen wie Rentenpolitik und die Gesundheitsversorgung vor Ort wurden intensiv diskutiert. Ein weiterer wichtiger Punkt war der Lärmschutz entlang der A49, für den die Interessengemeinschaft Lärmschutz A 49 ihre Forderungen direkt an Lars Klingbeil richtete. Der Austausch war offen und direkt – ein wichtiger Beitrag zur politischen Auseinandersetzung und zur Vorbereitung auf die bevorstehende Wahl.

